Der letzte Tag unserer Reise ist vorbei. Naja, eigentlich ist es der vorletzte, aber morgen zählt nicht. Da steht nur mehr Heimfliegen auf dem Programm. Jedenfalls bildete der heutige Besuch der Universal Studios in Los Angeles einen würdigen Abschluss für unseren 3-wöchigen Road Trip durch den Südwesten der USA.
Um lange Schlangen an den Ticketkassen zu vermeiden, waren wir schon zeitig vor Ort und kauften uns vier Front Of The Line Passes für äußerst günstige 436 Dollar. Diese ermöglichten uns den Luxus an den Menschenmassen vor den verschiedenen Attraktionen vorbeizumarschieren, uns ganz vorne in die Reihe der Wartenden einzureihen und die besten Sitze bei den Shows eigens für uns reserviert zu wissen. Außerdem fühlt man sich mit dem wunderschönen Kärtchen mit Sternchen um den Hals wie eine very important person. *g*
Wir nutzten dieses Privileg natürlich eiskalt aus. Sobald sich die Pforten der Studios öffneten – wie es beim Film so üblich ist mit den Worten: And… Action! – liefen wir schnurstracks zum Abfahrtspunkt für die Universal Studios Tour. Schnell die Abkürzung für VIPs und rein mit uns in das vorderste Abteil des Tourbusses. Dieser brachte uns hinter die Kulissen Hollywoods. Wir durften diverse Filmsets bestaunen – angefangen von Spartacus, über der Weiße Hai und Krieg der Welten, bis hin zur Wisteria Lane, um nur einige zu nennen. Untermalt wurde die wirklich unterhaltsame Rundfahrt von zahlreichen Special Effects. Zum Beispiel durften wir miterleben, welche Auswirkungen ein Erdbeben in einem U-Bahn-Tunnel hätte oder wie es ist, wenn man urplötzlich von gewaltigen Wassermassen davongespült wird.
Da wir uns nach der Tour in der Nähe der neuesten Attraktion des Parks, der Simpsons-Ride, befanden, beschlossen wir, diese gleich mal zu testen. Das Ergebnis dieses „Tests“ vorweg gegriffen: drei begeisterte Probanden und ein fix und fertiger Manfred. Die Simpsons-Ride ist nämlich keine Achterbahn im herkömmlichen Sinn, sondern ein ultramoderner Simulator, der einen in die Zeichentrickwelt von Springfield entführt, wobei man das Gefühl bekommt, wirklich mit Hochgeschwindigkeit durch diese Welt zu preschen und sei es durch Wasserfälle, Wände und Häuser hindurch bis hinauf in den Weltraum (und selbstverständlich wieder hinunter). Jedenfalls spielte seit diesem Unterfangen Manfreds Magen verrückt und ließ keine weiteren Fahrten zu.
Voller Adrenalin gings auf zum nächsten Gefährt – Jurassic Park. Eine beschauliche Reise im Booterl durch das Land der Dinosaurier. Und weil am Ende ein Wasserfall auf uns wartete, sausten wir mit dem Kahn in die Tiefe. Patschnass und herzhaft lachend über unser „begossener-Pudel-Auftreten“ marschierten wir schnurstracks zu Backdraft. Hier empfing uns ein weiteres Element. Nach Wasser kamen wir hier in den Genuss der angenehmen Wärme einer Feuerhölle. Vor unseren Augen explodierte so ziemlich alles, was eine Lagerhalle zu bieten hatte. Wunderbar anzusehen, schön warm und überhaupt toll, dass wir so schnell wieder trockengelegt wurden.
Jetzt wars Zeit wieder etwas zu unternehmen, wo auch Manfreds Bauchi mitmachen konnte: ein Zwischenstopp am Hot Dog Stand und ein Besuch der Special Effects Show. Danach durfte es wieder etwas aufregender sein und so vergnügten sich Barbara und Jochen auf der nächsten Achterbahnfahrt unter dem Motto: Die Mumie kehrt zurück. Ein Hochgeschwindigkeits-Höllenritt durch die Dunkelheit, der absolute Begeisterung hervorrief, die unbedingt mit Humbert geteilt werden musste. Wenig später saß er schon in der vordersten Reihe, flankiert von den beiden Adrenalin-Junkies, und ab gings durch die Mitte. Allgemeine Begeisterung. Suchtverhalten. Aber wir mussten weiter. Es gab ja noch so viel zu sehen. Zumindest für Barbara, Jochen und Humbert.
Manfred verweigerte die 4D-Vorführung von Shrek und einen wirklich grauenhaften Spaziergang durch das Horror-House. Zur letzten Vorführung für diesen Tag in den Universal Studios waren dann aber wieder alle gestellt. Water World erwartete uns mit einer wirklich genialen Show und Special Effects von denen der ORF wohl noch nie etwas gehört und gesehen hat. *g* Jet-Skis, Motorboote, ein Wasserflugzeug und einer Unmenge an Explosionen sorgten für beste Unterhaltung zum Abschluss.
Und weil die Simpsons-Ride so fantastisch war, gönnten sich Barbara und Jochen noch eine Runde, bevor alle bei Tony Roma’s einkehrten, um ein letztes Mal die typisch amerikanischen Köstlichkeiten hineinzuschaufeln.
Final Greetings from America,
the Homecoming Queens





















































































































































































