Nach einer erholsamen Nacht in der Travelodge frühstückten wir gemütlich in einem kleinen Restaurant in der Innenstadt von Napa. Frische Erdbeeren… Mmmmh! Danach fuhren wir durch das Napa Valley, wo wir die berühmten Weingüter und deren riesige Weinfelder begutachten konnten. Zum Teil waren wirklich stattliche und äußerst schöne Anwesen dabei. Auch der kleine Ort St. Helena nördlich von Napa ist wirklich bezaubernd. Wir verweilten dort aber nicht lange, sondern brausten noch ein paar Meilen weiter zum Castello di Amorosa, da uns dies von dem netten Herrn, der uns für die Nacht einquartiert hatte, wärmstens empfohlen wurde. Dieses Bauwerk wurde 1997 errichtet, mittelalterlichen Burgen in Europa nachempfunden. Natürlich stellt sich einem sofort die Frage, warum man so etwas in den Weinbergen nördlich von San Francisco bauen sollte. Wäre da nicht ein typisch kalifornisches Weingut passender? Besonders merkwürdig wurde es, als eine Gruppe von Touristen, geführt von einem Tourguide unsere Wege innerhalb der Burgmauern kreuzte. Besagter Tourguide erklärte in dem Moment eifrig die „Wandgemälde“ die angeblich von einem eigens eingeflogenen italienischen Maler gepinselt wurden und Szenen aus der Ritter-Ära zeigten. Schnell noch ein paar Weintrauben stibitzt und weg von diesem merkwürdigen Ort.
Unser Weg führte uns an diesem Tag bis ins Örtchen Seaside in der Bucht von Monterey. Dort kamen wir in den frühen Abendstunden an und leider wurde uns der Meerblick verwehrt, da dichter Nebel durch die Straßen zog. Im Sandcastle Inn sollten wir die Ruhe finden, die wir uns nach diesem langen Tag im Auto redlich verdient hatten.
Greetings,
die Nebelhörner




















