Der Nebel hielt sich leider auch an diesem Tag noch hartnäckig und so hatten wir nur abschnittweise das Vergnügen, den Pazifik bewundern zu können. Aber auch bei diesem, etwas schlechteren Wetter war die Fahrt auf dem 17-Mile-Drive großartig. Die kleinen Orte und Siedlungen entlang der Küste – jede mit eigenem Golfplatz – bestehen aus wunderschönen Häusern oder besser gesagt Villen von denen wahrscheinlich jedes einzelne unerschwinglich ist. Vielleicht später mal, wenn wir alle steinreich (und steinalt) sind. Merke: Haus am Pebble Beach kaufen. *g*
Je weiter wir nach Süden gelangten, umso besser wurde auch das Wetter und der Nebel lichtete sich zusehends. So lenkten wir unseren Buick die Pazifikküste entlang, Richtung San Simeon, wo wir ein weiteres kurioses Gebäude zu besichtigen hatten: Hearst Castle. Dieses thront auf einem Hügel in Küstennähe und wurde von William Randolph Hearst in den 20er- und 30er-Jahren erbaut. So ziemlich jeder Baustil und Kunstgegenstände aus allen Epochen bzw Ländern dieser Welt finden sich hier wieder. So ist zum Beispiel das Hauptgebäude der Anlage einer altspanischen, gotischen Kathedrale nachempfunden. Ziemlich gruselig und beengend, wenn man so durch das Erdgeschoss spaziert. Die Berühmtheiten der damaligen Zeit schienen aber Gefallen an diesem Anwesen gefunden zu haben. Die Gäste die der Zeitungsmogul Hearst zu sich geladen hatte, von Charlie Chaplin über Winston Churchill war alles dabei, was Rang und Namen hatte, genossen den Komfort oben auf dem Hügel.
Weiter südwärts am Highway #1 erreichten wir schließlich das Fischerörtchen Morro Bay und so ließen wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen, um noch ein letztes Mal für diese Reise, diverse Köstlichkeiten aus dem Meer zu genießen und zwar in Tognazzini’s Dockside Restaurant. Leckere Speisen und ein Fläschchen des liebgewonnen Pinot Grigio und wir waren selig, trotz des lästigen Nebels, der uns schon wieder eingehüllt hatte.
Fisch-Ahoi!




















